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Sunny's sights of Greece - Gythion #8

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Heute geht es also um Gythion. Dem Tor zur Mani, wie die kleine Hafenstadt an der nordöstlichen Küste der Mani auch genannt wird.  Wenn der Peloponnes schon etwas besonderes ist, dann kann das die Mani - ihr Mittelfinger -  auf alle Fälle toppen. Die Maniaten sind von jeher als unberechenbar, frei, wild und vor allem streitsüchtig bekannt.


Lage und Bedeutung Gythion liegt am Lakonischen Golf im Süden der Peloponnes in der Präfektur Lakonien. Sie ist der Hauptort der östlichen Mani, dem Mittelfinger der Peloponnes. Gythio ist eine Kleinstadt mit eine lange Hafenpromenade. Ihre vielen steilen Treppen und malerische Gassen stehen für ein urgriechisches Ortsbild.

Die Bucht von Gythio bietet von Natur aus einen guten Schutz für Schiffe. Der heute ausgebaute Hafen ist Fährhafen für Verbindungen zu den Inseln Kythira und Kreta. Der Hafen von Gythion ist nicht tief genug für moderne Handelsschiffe. Möglicherweise verlor er deshalb seine Bedeutung als Umschlagshafen. Der Güterverkehr nach Lak…

Sunny's sights of Greece - Koróni #7

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Empfehlung für Unterkunft und Kneipe in Koróni

Heute soll es hier also um Koróni gehen, das wir bei unserem Road Trip über die Peloponnes im April diesen Jahres besucht haben. Wie Methoni ist auch Koróni eine in Messenien, dem südwestlichen Ende der Peloponnes gelegene, hübsche, kleine, griechische Hafenstadt.

Mein Sohn hat nach dem Abitur im Sommer 2014 zusammen mit seinen Freunden den Peloponnes erobert. Wie ich vor über 30 Jahren sind sie in einem Bus voller Gitarren mit der Fähre dort hingefahren. Was hab ich ihn beneidet. Drei Wochen hatten sie in Koróni eine Ferienwohnung gemietet. Mit allem was dazu gehört. Einem Wasserboiler, der nur funktioniert, wenn man die Sicherung dafür rechtzeitig  einschaltet. Und mit monströsen Springspinnen (wenn man Glück hat nur) im Garten. Aber auch mit einem Pool und WLan. Das gabs dann 1988 und 1995 noch nicht.


Das moderne  Koróni Also wollte ich da auch hin. Und so habe ich für Rudi und mich ein Zimmer direkt im Zentrum von Koróni ausgesucht. …

Sunny's sights of Greece - Methoni #6

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Methoni steht im Zentrum des 2. Teils meines heutigen Posts über unseren Road Trip über den Peloponnes. Methoni ist eine wirklich kleine, griechische Hafenstadt in Messenien die am südwestlichen Ende der Peloponnes liegt und aktuell weniger als 3000 Einwohnern zählt. Dabei wird Methoni bereits in Homers Ilias als Pedasos erwähnt. Auch in der Antike galt Methoni wegen seines natürlichen Hafens schon als eine bedeutende Hafenstadt, die von den Spartanern, den Messenern und auch den Athenern ständig umgekämpft wurde.



Methoni -  das rechte Auge der Venezier Die erste Festungsanlage wurde ca. 400 v. Chr.  errichtet und  später von den Römern und Byzantinern verstärkt und weiter ausgebaut. Im 11. und 12. Jahrhundert  galten  Methoni und Koroni als die „beiden Augen von Venedig“. Methoni war ein strategisch wichtiger Anlaufpunkt der Kreuzfahrer auf ihrem Weg ins Heilige Land aber auch Umschlagsplatz für Waren und vor allem für Informationen. Deshalb haben die Venezianer die Stadt ständig e…

Sunny's sights of Greece - Die Ochsenaugenbucht und der griechische Straßenverkehr #5

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Der 4. Tag sollte uns weiter nach Süden führen, die Küste entlang, hinunter bis nach Methoni. Und von dort weiter nach Osten. Die Etappe für diesen Tag war verhältnismäßig lang und sollte in Koroni zu Ende gehen. Also brachen wir recht früh auf.  In einem Reisführer über den Peloponnes hatte Rudi von der Ochsenaugenbucht (traumhaftes Fremdbild) gelesen. Landschaftlich toll gelegen und von zwei historischen Bauten auf hohen Felsen begrenzt sollte sie sein.

Die Ochsenaugenbucht Wer weiß, wann wir das nächste Mal hier vorbei kommen, war die Devise.
Also nichts wie runter von der Hauptstraße. Die kleine Straße, die von der Hauptstraße aus dorthin führt,  ist völlig hinüber. Sie als Straße zu bezeichnen ein echter Hohn. Knietiefe Schlaglöcher an jeder Ecke. Mit meinem eigenen Wagen hätte ich das nicht gemacht. Und wie üblich hat die Ausschilderung die Bezeichnung nicht verdient. Aber vielleicht wollen die Einheimischen die Bucht ja für sich alleine nutzen und nicht immer alles mit den To…

Sunny's sights of Greece – Olympia #4

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Im Prinzip ist das auch gar nicht weit. Von Arkoudi nach Olympia. Vielleicht eine Stunde Fahrzeit. Aber irgendwie hat uns die Karten-Gretel (Navistimme von Google-Maps), die im übrigens noch schlechter griechisch spricht als ich, irgendwo falsch abbiegen lassen. Und die Straße wurde immer schmaler, immer steiler, die Häuser immer seltener, die Kurven immer enger. Irgendwo im dichten Olivenhain fehlte dann auch ein Stückchen Straße. Einfach nur noch Kies, der Rest schräg in die Schlucht abgerutscht. Vermutlich vom Regen des vergangenen Winters. Das war schon ziemlich spooky, da oben auf dem Berg.


Ich war wirklich froh, als wir wieder auf eine „normale“ Straße eingebogen sind. Wenn wir da runter gesaust wären (nicht vergessen, wir hatten keinen geländegängigen Jeep), hätte man uns in 1000 Jahren vermutlich auch als archäologischen Fund ins Museum geschafft. Aber – keine Rose ohne Dornen – ohne diese kleine „Irrfahrt“ wären wir niemals in die Verlegenheit gekommen, diesen göttlichen Bli…

Sunny's sights of Greece – Speisen wie die Götter #3

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Wohnen wie die Götter? Das kann man auf alle Fälle in Delphi. Im Rücken ein großes Skigebiet und morgens den Blick ins Tal, aufs Meer. In wenigen Minuten beim Skifahren (Winter) oder beim Baden am Meer (Sommer). Dieser Gedanke kam mir bereits, als ich im August 1995 das erste Mal in Delphi gewesen bin.


Am ersten Tag nach unserer Ankunft auf dem Festland haben wir uns bis in den späten Nachmittag hinein einen ausgiebigen Aufenthalt in Delphi gegönnt. Aber unter uns. So gut gewählt der Wohnort mit seiner traumhaften Aussicht auch ist, speisen wie die Götter, das tut man am besten auf dem Peloponnes. Also: nichts wie hin. Am späten Nachmittag haben wir vermutlich eine der längsten Strecken unseres Roadtrips angetreten.



Den Golf von Korinth entlang und auf der Höhe von Patras dann hinüber – über eine neue und sündhaft teuer „bemautete“ Brücke - auf den Peleponnes. Das war dann ungefähr die halbe Strecke, der anstehenden 209 km an diesem Tag. Aber ich kann es gar nicht beschreiben. Auf de…

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